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Beschauliche Nachmittagstour im Brandtner Tal,
mit Wanderwart Martin Weinberger
Schön langsam kehrt fast wieder
die gewohnte Normalität ein

Ein herrliche Spätsommertag verlockte 34 Wanderer sich der Tour ins Brandtner Tal, mit Wanderwart Martin Weinberger anzuschließen. Galt es doch wieder unbekanntes Neuland zu entdecken. Mit Fahrgemeinschaften ging es zum Ausgangspunkt nach Brandten. Von hier aus wanderte man gemütlich zum ehemaligen Weiler Kohlplatz. Nach einer kleinen Rast marschierte man in Richtung Schwellweiher, der in der Nähe des Böhmhofes liegt. Diese Naturidylle, die in er kleinen Waldlichtung liegt, erfreut das Herz und das Auge des Wanderers und des Ausflüglers.


Die Wandergruppe bei ihrer Rast, mit dem Blick auf den Weiler Kohlplatz

Lange Jahre dümpelte dieser Weiher vor sich hin und drohte zu verlanden. Aufgrund der Initiative der umliegenden Gemeinden Langdorf und Bodenmais, deren Bürgermeister Otto Probst und Joachim Haller, der schnellen Entscheidung des damaligen Staatsministers Helmut Brunner, sowie der vielen ehrenamtlichen Helfer, wurde dieses Kleinod innerhalb weniger Wochen wieder hergerichtet. Man verständigte sich darauf, den Weiher wieder ursprünglich herzurichten, ihn auszubaggern und mit natürlichen Mitteln wie vorhandenen Feldsteinen zu befestigen, damit dieser wieder zu neuer Lebensfähigkeit auch für die Tierwelt gelangt. Dieser historische Schwellweiher wurde seinerzeit vor 150 Jahren geschaffen. Zusammen mit dem Ausbau der nachfolgenden Gewässer, wurde dadurch die Trift von Scheit - und Blochholz aus dem Staatswald des inneren Bayerischen Waldes nach Regensburg ermöglicht. Die Gruppe genoss den malerischen Anblick und machte sich dann auf, um diese kleine Nachmittagstour gemütlich im Gasthof Brandtner Wirt ausklingen zu lassen. Karl Stangl dankte Martin Weinberger dafür bei dieser Tour wieder Neues entdeckt zu haben.

Ein Jahr geht übers Waldgebirg